“Spider-Man” Trilogy mit Tobey Maguire. Comic-Kino!

Spider-Man (Tobey Maguire) als auch Willem Dafoe (Green Goblin / Norman Osborne) liefern sich in dieser Trilogie einen epischen Kampf.

Die „Spider-Man“-Trilogie mit Tobey Maguire hat einen festen Platz in der Geschichte der Comic-Verfilmungen – und das zu Recht. Diese Filme, die ich damals das erste Mal auf Blu-Ray gesehen habe, haben mich schon damals gut unterhalten und tun es noch heute. Anders als die modernen Spider-Man-Filme mit Tom Holland, die ein geerdeteres und realistisches Setting bieten, wirken diese älteren Fassungen deutlich mehr wie klassische Comic-Verfilmungen. Sie sind bunter, leichtfüßiger und haben einen charmanten Retro-Touch, der ihnen eine ganz eigene Identität verleiht.

Der Kuss von Spider Man mit Mary-Jane Watson ist in die Geschichte eingegangen…. zu Recht!

"Spider-Man" (2002) ist ein wunderbar einfacher Einstieg in die Welt des jungen Peter Parker. Mit der Herkunftsgeschichte und dem ikonischen Kampf gegen den Green Goblin liefert der Film ein Abenteuer, das für den Zuschauer sowohl spannend als auch humorvoll bleibt. Die Comic-Wurzeln sind deutlich spürbar, von den überzeichneten Charakteren bis hin zur dramatischen Inszenierung der Kämpfe und Emotionen. Es ist leichte, aber sehr unterhaltsame Kost – perfekt für ein entspannendes Kinoerlebnis.

"Spider-Man 2" gilt für viele als der stärkste Teil der Trilogie, und das nicht ohne Grund. Die Dynamik zwischen Peter und Dr. Octopus, gespielt von Alfred Molina, fügt eine überraschende Tiefe hinzu, die den Film über die typische „Gut-gegen-Böse“-Struktur hinaushebt. Die Effekte waren für die damalige Zeit beeindruckend, und der Film vermittelt auf charmante Weise die Last, die mit der Verantwortung eines Helden einhergeht. Auch hier bleibt der comicartige Stil, aber die Handlung gewinnt an Substanz und emotionaler Tiefe.

"Spider-Man 3" ist sicher der umstrittenste Teil der Reihe, insbesondere wegen der Einführung mehrerer Antagonisten und dem bekannten „Tanz-Moment“ von Peter Parker. Der Film wirkt manchmal etwas überladen, bleibt aber dennoch unterhaltsam und schafft es, den Zuschauer bei der Stange zu halten. Trotz seiner Schwächen hat der dritte Teil einen hohen Unterhaltungswert und schließt die Trilogie in angemessener Weise ab.

Diese Filme bringen eine herrlich nostalgische Stimmung mit, die perfekt in die frühen 2000er passt und eine Zeit repräsentiert, in der Comic-Verfilmungen noch nicht von einem riesigen, vernetzten Universum dominiert wurden. Sie sind bunter und leichter als die neuen Spider-Man-Filme und erinnern daran, wie anders das Superhelden-Genre einmal aussah.

Übrigens freue ich mich als halber Däne schon besonders auf den Film **"Bastarden"** (oder auf Deutsch „The King’s Land“), der es dieses Jahr bei den Oscars unter die letzten 15 in der Kategorie „Internationaler Film“ geschafft hat. Die Dänen haben einfach ein Händchen für eindrucksvolle Geschichten und starke Kinokunst – und das wird sicher auch diesmal der Fall sein!

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